2009-02-06

Posts & Buch

In den letzten Monaten bin ich nicht mehr zum Posten gekommen, weil ich im echten Leben ;-) etwas aktiver bin.
Vielleicht wird es irgendwann mal wieder Posts geben, die von dieser echten Aktivität berichten ...

In der Zwischenzeit möchte ich Euch ein jetzt auf Deutsch erschienenes Buch empfehlen:
Gary A. Haugen mit Gregg Hunter - Freiheit für Linh


Hierin wird sehr anschaulich die Arbeit der christlichen Menschenrechtsorganisation International Justice Mission, für die ich ehrenamtlich aktiv bin, beschrieben.

2007-08-27

Theologie für Juristen (2) - Paulus als Erbrechtler

GASTPOST meines geschätzten Kollegen und Bruders in der Juristischen Fakultät Tübingen, David Rüger.

Der Apostel Paulus war bekanntermaßen ein hervorragend gebildeter Theologe: ein Pharisäer und Schriftgelehrter (vgl. etwa Phil. 3, 5). Außerdem war er offenbar rhetorisch sehr begabt; der Römerbrief gilt seit jeher als Musterbeispiel ausgereifter Argumentationskunst. Weniger Beachtung hat der Umstand gefunden, daß die paulinischen Briefe an vielen Stellen auch eine solide juristische Bildung verraten; zunächst heißt das Kenntnis des mosaischen Rechts – für einen jüdischen Schriftgelehrten eine Selbstverständlichkeit –, dann aber auch Kenntnis des römischen Rechts, daß zur Zeit des Paulus durch die Tätigkeit des römischen Gerichtsmagistrats (praetor) auch in der Provinz Judäa Anwendung fand. Paulus hat an einigen Stellen komplexe geistliche Wahrheiten unter Bezugnahme auf erbrechtliche Zusammenhänge erläutert.

Einige wenige Beispiele mögen das belegen:

1. Erlöschen höchstpersönlicher Rechtsverhältnisse durch den Tod: Bild für die Freiheit des Christen vom Gesetz

In Römer 7, 1-6 gebraucht Paulus die Ehe als Bild für die Bindung an das Gesetz: Der Mensch ist gebunden, solange der Partner lebt – danach ist er frei für eine neue Beziehung. Was zu Lebzeiten des Partners Ehebruch wäre, ist nach dessen Tod völlig legal. Ebenso, sagt Paulus, ist unser Verhältnis zum [mosaischen] Gesetz: Weil wir „mit Christus gestorben“ sind, sind wir von der Verpflichtung zur Erfüllung des Gesetzes frei. Wir gehören aber nicht uns selbst, sondern sind eine neue Beziehung eingegangen: Wir leben für Christus. Er ist Maßstab unseres Handelns.

Nicht zufällig spricht Paulus die Leser hier explizit als Rechtskundige an: „Brüder, ihr versteht doch etwas vom Recht und wißt: ...(Röm. 7,1 [Gute Nachricht]; ebenso Gal. 3, 15). Es ist in der Tat nicht unwahrscheinlich, daß die Gemeinde in Rom einige juristisch gebildete Mitglieder hatte.

2. Ewiges Leben als Erbschaft

Paulus bezeichnet an mehreren Stellen das ewige Leben, die unendliche Gemeinschaft mit Gott als „Erbe“ (Röm. 8, 17; Kol. 3, 34; Eph. 1, 18; Titus 3, 7).

Besonders deutlich ist Römer 8, 17: Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

Im berühmten Kapitel 8 des Römerbriefs entwickelt Paulus den Gedanken, daß sich unsere Gotteskindschaft allein auf das Werk Jesu Christi gründet – und zieht dann in Vers 17 die Schlußfolgerung: wenn Kinder, dann auch Erben (ebenso Gal. 4, 7). Der Gedanke: Vater-Sohn-Beziehung als Voraussetzung für die Erbenstellung ist eher ein römischrechtlicher als jüdischer Gedanke: Während nach jüdischem Verständnis die Verwandtschaft und damit auch die Zugehörigkeit zum Bundesvolk über die Mutter vermittelt wird, kann nach römischem Zivilrecht gesetzlicher Erbe (sui heres) nur derjenige sein, der agnatisch (dh unmittelbar blutsverwandt) vom Vater abstammt. Die erbrechtlichen Beziehungen werden hier mit erstaunlicher Folgerichtigkeit durchgehalten: Wer Kind Gottes ist, der ist ein Bruder/eine Schwester Jesu (vgl. Mk. 3, 35) und deshalb auch Miterbe Christi!

3. Tod des Testators als Voraussetzung für die Wirksamkeit des Testamentes

Einen ganz großen erbrechtlichen Bogen spannt Hebräer 9, 15-22. Auch wenn die Autorschaft des Paulus für den Hebräerbrief nicht belegt ist, erkennen wir hier paulinische Gedanken. Kernaussage ist Vers 16: Denn wo ein Testament ist, da muß der Tod dessen geschehen sein, der das Testament gemacht hat. Der Text begründet anhand dieser Aussage die Notwendigkeit des Opfertodes Jesu, damit wir das Erbe (auch hier das ewige Leben als Erbe) erlangen können: Das Testament wird erst wirksam, wenn der Erblasser gestorben ist. Der Gedanke wird hier hergeleitet aus der alttestamentlichen Opferpraxis: Schon nach mosaischem Gesetz muß das Blut der Opfertiere fließen zur Vergebung der Sünden. Ganz treffend übersetzt Luther deshalb die Einsetzungsworte Jesu zum Abendmahl (Lk 22, 20): „Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird.“ Erst Jesu Tod macht uns zu Kindern Gottes und also zu Erben der Herrlichkeit.

4. Sicherung der Erbanwartschaft

In Epheser 1, 11 spricht Paulus explizit davon, daß Gott uns in Christus zu Erben eingesetzt hat. Wie aber können wir uns sicher sein, daß wir die Erbschaft tatsächlich antreten werden? Während in Galater 3, 15 der Gedanke herangezogen wird, daß eine testamentarische Verfügung von Dritten nicht geändert werden kann – also die Verheißung Gottes unverrückbar feststeht – spricht Epheser 1, 14 davon, daß uns der Heilige Geist als „Unterpfand unseres Erbes“ gegeben sei. Das im Urtext verwendete Wort αρραβων (lat. pignus) ist der juristische terminus technicus für das Pfandrecht zur Sicherung eines Anspruches. Der Heilige Geist ist schon heute unsere Sicherheit, unser Anwartschaftsrecht auf die zukünftige Herrlichkeit.

Soweit die ausgewählten Beispiele. Sie zeigen, daß nicht nur das Recht ein irdisches Abbild göttlicher Weisheit ist, sondern umgekehrt juristische Zusammenhänge dazu dienen, uns ewige Wahrheiten des Evangeliums zu veranschaulichen. Gott der Herr liebt das Recht (Jes. 61, 8; Ps. 33, 5), und Jesus sagt von sich selbst, er sei gekommen, das Gesetz Gottes zu erfüllen (Mt. 5, 17). Vielleicht ist das Grund genug, die Bibel (auch) als Gesetz Gottes zu lesen und den Austausch zwischen Theologen und Juristen zu pflegen…

2007-08-05

Theologie für Juristen (Einführung und 1)

Als Christ und Jurist bietet sich es ja an, diese beiden Themenfelder zusammen zu bringen. Dazu kam noch die XXI. Tagung von Christ und Jurist auf der Marcel Vachek einen sehr gelungenen Vergleich zwischen dem Reich Gottes und der 3-Elemente-Lehre Jellineks hergestellt hat. Ein anderer großer Jurist, Carl Schmitt, hat zudem folgendes festgestellt: "Alle prägnanten Begriffe der modernen Staatslehre sind säkularisierte theologische Begriffe." (Carl Schmitt, Politische Theologie - Vier Kapitel zur Lehre von der Souveränität, Zweite Ausgabe 1934, S. 49). Auch wenn Carl Schmitt während der NS-Zeit sich nicht mit Ruhm bekleckert hat, so mag er damit doch in vielfacher Weise Recht haben.
Deswegen soll an dieser Stelle ein offenes Posting mit Vergleichen - besser: Gleichnissen - zwischen Theologie und Jura eröffnet werden.

Drei-Elemente-Lehre und Reich Gottes
Nach Jellinek besteht ein Staat aus drei Elementen: Staatsvolk, Staatsgebiet und Staatsgewalt.
Das Gleich gilt für das Reich Gottes.

Staatsvolk = Das Staatsvolk im Reich Gottes besteht aus dessen Gemeinde. Es gibt nicht nur ein einziges Volk Gottes (Israel) mehr, es gibt nicht nur eine Kirche Gottes (die katholische - ja, ein wenig revolutionär). Das Staatsvolk im Reich Gottes ist die ganze Gemeinde Gottes, also jeder Christ (wann man Christ ist, kann an anderer Stelle diskutiert werden). Ohne seine Leute hier auf Erden, kann das Reich Gottes nicht anbrechen. Gott braucht sein Staatsvolk, um das Reich anbrechen zu lassen und um noch mehr Leute für diesen Staat, für dieses Reich zu begeistern.

Staatsgebiet = Das Staatsgebiet des Reiches Gottes ist nicht nur der "Himmel". Dort (bzw. dann hier) wird dieses Reich (mit der Wiederkunft Jesu) ganz hergestellt. Aber das Reich Gottes ist eine Realität, die schon hier auf der Erde mit Jesu Auftreten angebrochen ist. Davon spricht auch das Neue Testament. Hier und jetzt soll das Reich Gottes bereits aufgerichtet werden. Und es ist so anders als alle weltliche Reiche.

Staatsgewalt = Die Staatsgewalt geht vom dreieinigen Gott selbst aus. Alles ist auf Ihn hin geschaffen und geht von Ihm aus. Er hat die Vollmacht und wirkt durch Seinen Heiligen Geist. Selbst wann und wo Er vollmächtig wirkt, steht alleine Ihm zu. Doch diese Staatsgewalt Gottes über Seinem Reich ist bereist sichtbar.

Die Gemeinde Gottes, in dieser Welt und durch Sein Wirken und Seine Vollmacht: das Reich Gottes.

Und in welchem Staat möchtest Du leben?


Kommentare, Verbesserungsvorschläge und Anmerkungen erwünscht!

2007-07-27

Brave or Safe? - Mutig oder Sicher?

Mutig oder Sicher? Wie willst Du Dein Leben leben? Zu welchem Leben fordert Jesus heraus?
Statt vieler Worte meinerseits, eine sehr gute Predigt (in Englisch) von Gary A. Haugen (interessanter Werdegang - siehe Link), Vorsitzender der International Justice Mission:

HIER LESEN (als PDF).

Brave or Safe? Deine Entscheidung.

2007-04-27

Sich-Berühren-Lassen - Fortsetzung

Nachrichten. Wieder einmal ist viel Schlimmes in der Welt passiert. Über vieles wird gar nicht mehr berichtet (Wieviele Kinder sterben an Hunger jeden Tag?). Und auch ich gehe über schreckliche Nachrichten einfach so hinweg. Wie z.B. die von letztem Mittwoch: eine Polizistin (22) wird getötet, der Kollege (24) lebensgefährlich verletzt. Nur eine weitere Nachricht.
Doch dann erfahre ich, dass der verletzte Kollege ein Bekannter ist. Plötzlich ist es nicht mehr nur irgendein Verbrechen, plötzlich interessiert mich alles ganz genau ... und plötzlich fange ich an zu beten - für diesen verletzten Polizeibeamten.
Wieso eigentlich nicht schon (wenigstens kurz) beim ersten Lesen der Nachricht, als ich noch nicht indirekt betroffen bin? Wieso lassen wir uns von solchen Nachrichten nicht mehr berühren?
Natürlich schützen wir uns auch, indem wir uns abgrenzen von dem, was da so passiert.

Aber vielleicht kann diese Nachricht für mich ein Anstoß sein, auch zukünftig mich vom Geschehen in der Welt wieder berühren zu lassen. Und wenigstens das eine oder andere Mal könnte ich doch inne halten und ein kurzes Gebet sprechen ...

UPDATE (Juli 2007):
"Wird Polizist wieder ganz gesund? Von Carsten Friese
Es grenzt an ein Wunder. Mit dem Wort „unglaublich” kommentieren selbst erfahrene Polizeibeamte diese Entwicklung. Der am 25. April auf der Heilbronner Theresienwiese mit einem Kopfschuss lebensgefährlich verletzte Polizist hat in der Reha-Klinik nicht nur deutliche Fortschritte gemacht und den Rollstuhl verlassen. Die Prognose der Ärzte geht sogar dahin, dass der 25-Jährige gute Chancen hat, ohne bleibende Schäden zu gesunden und wieder arbeiten zu können. Dies teilte die Heilbronner Polizei auf HSt-Nachfrage mit. ..."

Gott wirkt auch heute noch durch Gebet - selbst oder gerade während großen Schicksalsschlägen. Die Zeitung "Heilbronner Stimme" spricht von der Genesung des Polizisten mit den Worten "unglaublich" und "Wunder". Und ja, es grenzt an ein Wunder. Aber wir Christen kennen den, der Wunder in die Wirklichkeit bringt. Jesus selbst wirkte viele Wunder und durch Seine Kraft und Allmacht werden auch heutzutage immer wieder Wunder wahr. Nicht jeder wird geheilt, aber Heilungen geschehen. Was die Heilbronner Stimme nicht wissen konnte: Ab dem ersten Tag nachdem der angeschossene Polizist im Koma lag, haben viele Menschen immer wieder für seine Genesung gebetet. Teilweise über 100 gleichzeitig aus der Gemeinde seiner Schwester oder auf der Tagung christlicher Juristen. Ich bin überzeugt, dass der Glaube und das Gebet dieser Menschen zur Genesung des Polizisten geführt hat und freue mich auf den Tag, an dem er selbst dies erfassen wird.
Und so gibt es hinter einer solchen Nachricht auch wieder eine andere Wirklichkeit. Gottes Wirklichkeit.

2007-03-11

Ringe des Saturns oder Über das Sich-Berühren-Lassen

Heute morgen im Gottesdienst habe ich eine sehr interessante und gute Predigt unseres Pfarrers Krist (der Name ist Programm) in Tübingen St. Johannes gehört. Ich möchte ein paar Dinge davon hier weitergeben:
Der Predigttext war Lukas 13, 1-9. Ich meinte zu einem Freund neben mir, dass ich nun sehr gespannt auf die Predigt über diesen krassen Text sei. Er war es auch. Pfarrer Krist deutete den ersten Teil des Textes in die Richtung, dass die Fragenden die eigene Entscheidung für das Reich Gottes nicht an sich herankommen lassen wollten. Bei ihnen war ja der Tun-Ergehens-Zustand in Ordnung im Gegensatz zu den Galiläern, die Pilatus töten ließ oder den Menschen, die beim Turmeinsturz starben. Sie mussten Schuld auf sich geladen haben und erhielten die gerechte Strafe Gottes. Die Fragenden ließen so die Frage nach der eigenen Schuld und ihrer Konsequenzen nicht an sich herankommen.
Genauso ist es heute bei uns - vergleichbar mit den Ringen des Saturns. Die Themen kreisen um einen, man beschäftigt sich sogar damit, aber man lässt es nicht an sich herankommen.
Pfarrer Krist meinte dann sogar als Beispiel, dass man den Glauben an Christus am besten dadurch von sich hält, indem man einen kirchlichen Beruf ergreift. Dann beschäftigt man sich von Berufs wegen ja schon die ganze Zeit mit Gott und muss sich nicht fragen, was das mit einem selbst zu tun hat. Die Ringe des Saturns eben.
Weitere Ringe sind einfache Antworten bei unsäglichem Leid anderer; (aktuell:) Debatten über den Umweltschutz, ohne sich selbst vom Leiden der Schöpfung betroffen machen zu lassen und konkrete eigene Schritte zu tun (dabei hatte Pfr. Krist nicht mit dem Zeigefinger erhoben gepredigt, sondern sich selbst kritisch hinterfragt); Diskussionen wie sie immer sonntags um 21:45 Uhr in der ARD statt finden; und, und, und.

Und ich frage mich: Wo sind meine Ringe des Saturns? Wo beschäftige ich mich mit Themen, lasse sie aber nicht an mich herankommen?
Ist nicht die Ungerechtigkeit in dieser Welt, das Leid der Leute auf der Straße hier in Tübingen, und vieles anderes mehr ein solcher Ring?

Und hilft dieser blog mir vielleicht sogar, die Ringe aufrecht zu erhalten. Darüber zu schreiben bedeutet noch nicht, sich davon berühren zu lassen.

Ich werde mal nach meinen Ringen des Saturns schauen gehen und sie versuchen zu durchbrechen und heranzuziehen - einen nach dem anderen ...

Und Du?

2007-01-09

Nicht diskutabel ?!

Angestoßen durch meinen (katholischen) Hauskreis und durch verschiedene Beiträge zum Christentum in der Postmoderne, beschäftigt mich eine Frage: Welche Glaubensgrundsätze des Christentums können eigentlich nicht diskutiert werden?
Oftmals spreche ich darüber, dass man bei manchen Fragen als Christ unterschiedlicher Meinung sein kann. So z.B. ob man als Christ Alkohol trinken darf und ähnliche Fragen. Und immer ist mir dann klar, dass es einen Kernbestand an christlichen Glaubensgrundsätzen gibt, die wohl nicht diskutabel sind. Doch ehrlich gesagt, habe ich mich noch nie vertieft damit auseinander gesetzt, welche diese sind. Deshalb möchte ich hier einen Denkprozess beginnen und Ihr könnt Teil davon sein. Gebt einfach Euren Senf dazu (= Kommentar schreiben), was für Euch indiskutabel ist und was nicht.

Als Grundlage für den Diskussionsprozess setze ich mal die Glaubensbasis der Evangelischen Allianz hier rein. Die finde ich persönlich schon sehr gut.

Sehr interessant ist ja auch, was wir Sonntag für Sonntag im Glaubensbekenntnis so bezeugen. Und dann ist mir aufgefallen, dass in meiner alten Gemeinde das Glaubensbekenntnis anstatt vollständig gesprochen fast immer verkürzt gesungen wurde. Und in den Liedern kamen dann natürlich nicht die heftigen Inhalte (z.B. " ... an Jesus Christus ... der kommen wird, um zu richten die Lebenden und die Toten ...") vor. War das Absicht, um die Gemeinde vor solchen Aussagen zu schützen?

Nun aber zur Glaubensbasis der Evangelischen Allianz als Diskussionsgrundlage:

Wir bekennen uns:

  • zur Allmacht und Gnade Gottes, des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes in Schöpfung, Offenbarung, Erlösung, Endgericht und Vollendung
  • zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung
  • zur völligen Sündhaftigkeit und Schuld des gefallenen Menschen, die ihn Gottes Zorn und Verdamnis aussetzen
  • zum stellvertretenden Opfer des menschgewordenen Gottessohnes als einziger und allgenugsamer Grundlage der Erlösung von Schuld und Macht der Sünde und ihrer Folgen
  • zur Rechtfertigung des Sünders allein durch die Gnade Gottes aufgrund des Glaubens an Jesus Christus, der gekreuzigt wurde und von den Toten auferstanden ist
  • zum Werk des Heiligen Geistes, welcher Bekehrung und Wiedergeburt des Menschen bewirkt, im Gläubigen wohnt und ihn zur Heiligung befähigt
  • zum Priestertum aller Gläubigen, welche die weltweite Gemeinde bilden, den Leib, dessen Haupt Christus ist, und die durch seinen Befehl zur Verkündigung des Evangeliums in aller Welt verpflichtet ist
  • zur Erwartung der persönlichen, sichtbaren Wiederkunft des Herrn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit; zum Fortleben der von Gott gegebenen Personalität des Menschen; zur Auferstehung des Leibes zum Gericht und zum ewigen Leben der Erlösten in Herrlichkeit

Und jetzt seid Ihr dran :......................: senfdazugeben !